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Kapiteleinleitung im Open Source Jahrbuch 2004: Grundlagen und Erfahrungen

von Svetlana Kharitoniouk und Patrick Stewin (03. Mar 2007)

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Literatureintrag

Der Beschluss der Münchener Regierung im Mai letzen Jahres, 16000 EDV-Arbeitsplätze der Stadtverwaltung von der marktbeherrschenden Microsoft-Software auf Linux und andere Open-Source-Produkte umzustellen, hat für viel Aufregung in der Öffentlichkeit gesorgt. "Eine Entscheidung Münchens für Linux hätte einen besonderen Leuchtturmcharakter für andere Kommunen", betonte Andreas Gebhard von der Initiative Bundestux (Bundestux 2003), "weil hier erstmals die gesamte Verwaltung einer Millionenstadt auf Freie Software umgestellt würde." Die Schlagzeilen um dieses Ereignis aus dem Sommer 2003 haben wieder einmal verdeutlicht, dass Open Source und Freie Software nicht nur ein Thema für Informatiker, sondern auch ein Gegenstand der Politik sind. Die politischen Aspekte von Open Source (OS) werden von Bundestux - der Initiative für die Einführung von Freier Software im Deutschen Bundestag - wie folgt formuliert: Ordnungspolitik und Freier Wettbewerb, Demokratie und Standortvorteile (Bundestux 2003). Für den durchschnittlichen PC-Benutzer gehören solche Aspekte nicht zum Alltag. Open-Source-Software (OSS), wie z. B. Linux, Openoffice oder Mozilla, kennt er meistens nur vom Namen und nicht durch die Benutzung auf dem eigenen PC. In der Wirtschaft und im öffentlichen Bereich sieht das inzwischen anders aus. Dort wird das Interesse auf OSS unter anderem durch versprochene Kostenvorteile und Stabilität gelenkt. Auch in der Wissenschaft spielt das Phänomen Open Source eine... (Auszug)



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