




Open Source-Geschäftsmodelle
von Raphael Leiteritz (03. Mar 2007)
Dieser Text beschäftigt sich mit Open-Source-Software (OSS) auf Anbieterseite, also mit Unternehmen, die OSS als Grundlage ihres Geschäftsmodells haben. Er gibt Antworten auf u. a. die folgenden Fragen: Welche Möglichkeiten gibt es, mit OSS Geld zu verdienen? Kann ein Unternehmen mit etwas, das kein Geld kostet, profitabel arbeiten? Wie unterscheiden sich OSS-Geschäftsmodelle, welche OSS-Geschäftsmodelle sind tragfähig? Wie haben sich OSS-Geschäftsmodelle verändert und weiterentwickelt?
Grundlage dieses Textes ist eine Diplomarbeit, die der Autor 2002 an der Technischen Universität Berlin geschrieben hat. Der Autor ist darüber hinaus seit Mitte der neunziger Jahre Kenner der Open-Source-Szene und hat von 1997 bis 2001 eines der damals größten europäischen Linux-Unternehmen geleitet.
Nachfrager, also die Kunden, die sich für OSS und damit auch für Anbieter entscheiden, und deren Motive und die damit einhergehenden Eigenschaften von OSS werden an dieser Stelle nicht behandelt, hier verweist der Autor auf seine Homepage und auf eine Reihe von weiteren aktuellen Quellen. Generell kann man aber festhalten, dass sich OSS und insbesondere Linux in den letzten Jahren u. a. auf Grund der hohen Sicherheit und Stabilität, der Herstellerunabhängigkeit, der Offenheit/Flexibilität und des Preises bei Nachfragern in bestimmten Bereichen durchgesetzt hat. Als Produktsegment sind hier besonders der Server- und der Internet-Bereich zu nennen, als Marktsegment die öffentliche Verwaltung3, der Mittelstand und Abteilungen in großen Unternehmen... (Auszug)
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