




Linux im Rathaus - Ein Migrationsprojekt der Stadt Schwäbisch Hall
von Horst Bräuner (03. Mar 2007)
Im Jahr 2001 traf die Kreisstadt Schwäbisch Hall die Entscheidung, auf Open-Source-Software (OSS) zu migrieren. Zum einen sollten so Kosten gesenkt und zum anderen eine größere Herstellerunabhängigkeit erreicht werden. In einem groben Zeitplan wurde festgelegt, dass sowohl Server als auch Desktops zu migrieren sind. Die besondere Herausforderung lag dabei in der Einführung einer zentralen Administration für Windows- und Linux-Clients und dem Umgang mit der vielfältigen Fachsoftware in den einzelnen Abteilungen. Die zentrale Administration wurde durch ein OpenLDAP-System realisiert und die Fachanwendungen wurden auf zentrale Server portiert, wo sie von den Client-Rechnern über eine spezielle Schnittstelle weiterhin wie gewohnt genutzt werden können.
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