




Quelloffene Software auf Ebene der Europäischen Gemeinschaft
von Andreas Neumann (03. Mar 2007)
Software ist seit jeher ein kaum an nationale Grenzen gebundenes Gut, die nationalstaatliche Steuerungsfähigkeit auf diesem Gebiet entsprechend eingeschränkt. Umso bedeutsamer sind für die betreffenden Märkte und Akteure die Ziele und Initiativen inter- und supranationaler Organisationen wie insbesondere auch der Europäischen Gemeinschaft (EG). Der Beitrag schildert die - bislang noch im Wesentlichen fragmentarischen - Ansätze der EG mit Bezug auf quelloffene Software (Open-Source-Software) und die gegenwärtige Tätigkeit der EG auf diesem Gebiet. Dabei dienen die Maßahmen zur Interoperabilitätsfänderung und die Richtlinie zur Patentierbarkeit computerimplementierter Erfindungen (Softwarepatente) als Referenzpunkte auf Mikroebene vor dem Hintergrund der Makroebene des Primärrechts.
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