




Freie Software und Freie Gesellschaft
von Stefan Merten und Stefan Meretz (03. Mar 2007)
Der weltweite Erfolg freier Software hat die Frage aufgeworfen, ob ihre Prinzipien verallgemeinerbar und auf die gesamte Gesellschaft übertragbar sind. 1999 gründete sich das Oekonux-Projekt rund um diese Frage. Oekonux steht für "Oekonomie und GNU/Linux". Zahlreiche Analysen aus unterschiedlichen Richtungen haben zu Thesen geführt, die viele für bahnbrechend halten und an denen sich viele reiben - innerhalb und außerhalb des Projektes. Der erste Teil des Beitrages beschäftigt sich mit den Eigenschaften freier Software und dessen Prinzipien. So wird zuerst die Produktionsweise von freier Software betrachtet, der Unterschied zwischen einfach und doppelt freier Software gezeigt und anschließend erklärt, warum es sich bei freier Software um eine neue Qualität der Produktivkraftentwicklung handelt. Diese Betrachtungen sollen im letzten Teil dazu dienen, in freier Software eine Keimform für eine neue Gesellschaft zu sehen. Diese Betrachtung wird mit dem Bild der "GPL-Gesellschaft" abgeschlossen.
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