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Warum ist Open-Access-Entwicklung so erfolgreich? Stigmergische Organisation und die Ökonomie der Information

von Francis Heylighen (08. Mar 2007)

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Literatureintrag

Die explosionsartige Entwicklung von freien und Open-Source-Informationsgütern steht im Widerspruch zu der konventionellen Weisheit, dass Märkte und kommerzielle Organisationen für eine effiziente Güterverteilung notwendig sind. Diese Arbeit schlägt einen theoretischen Ansatz zur Erklärung dieses Phänomens vor, der Konzepte der Ökonomie und Theorien der Selbstorganisation aufgreift. Eine einmal erstellte und über das Internet zugänglich gemachte Information kann nicht mehr als knappes Gut betrachtet werden, da sie praktisch ohne Kosten vervielfältigt werden kann. Darüber hinaus profitiert der Urheber von ihrer freien Verbreitung, da dies die Qualität der Information verbessert und sein Ansehen steigert. Dies bietet Menschen bereits einen ausreichenden Anreiz, zu Open-Access-Projekten beizutragen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Organisationen sind Open-Access-Communitys offen, dezentralisiert und selbstorganisierend. Koordination wird durch Stigmergie erreicht: Listen mit aktuell anstehenden Arbeiten, "work in progress", führen Interessierte zu den Aufgaben, bei denen ihr Beitrag verspricht, am ertragreichsten zu sein. Dies umgeht sowohl die Notwendigkeit einer zentralisierten Planung als auch einer "unsichtbaren Hand" des Marktes.



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