




Pädagogische und gesellschaftliche Potenziale freier Software
by Herbert Reckmann (07. Mar 2007)
Am Beispiel von GNU/Linux wird die
bildungstheoretische und -praktische Relevanz freier Software bewertet: Es wird
gefragt, ob durch den Einsatz von Open-Source-Software in der Schule offene
curriculare Strukturen begünstigt und die traditionellen Skripte zur
Inszenierung von Unterricht innovativ verändert werden können.
Das unterrichtspraktische Potenzial freier Software wird an den konkreten
Beispielen der Gestaltung eines Einzelarbeitsplatzes, der Medienecke in einem
Klassenraum und des zentralen Server-Systems der Schule analysiert. Dabei wird gezeigt,
wie SchülerInnen und Lehrkräfte an ihrem Arbeitsplatz-PC unter einer
modernen grafischen Arbeitsoberfläche Programme aus dem Bereich Office, Grafik,
Multimedia und Internet nutzen können, um sich in Wort, Bild und Ton auszudrücken.
Am Beispiel der Realisierung einer computergestützten Medienecke werden Thin-Clients als
robuste, wartungsarme und preiswerte Ausstattungslösung für
Lerngruppen, die den Computer relativ frei, unterrichtssituativ ad hoc und
eigengesteuert nutzen wollen, vorgestellt. An ausgewählten Fallbeispielen wird bewertet,
wie Schulserverlösungen pädagogische wünschenswerte Prozesse der Information,
Kommunikation und Kooperationen stützen.
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Der Artikel stellt ausführlich dar, welche bildungspolitischen Chancen freie Software birgt.